PMD / PMDS

Da muss Frau eben durch? Nein, das muss sie eben nicht!

Am prämenstruellen Syndrom, kurz PMS und einer prämenstruellen dysphorischen Störung, kurz: PMDS, leiden laut einer gynäkologischen Studie aus dem Jahr 2019 etwa 75 % der Frauen in Deutschland. Umgangssprachlich: Die betroffenen Frauen haben Beschwerden in den Tagen vor den Tagen.

Der weibliche Zyklus umfasst mehrere Phasen, die hormonell unterschiedlich gelagert sind. Sowohl PMS, als auch PMDS, betreffen den Zeitraum zwischen dem Eisprung in der Zyklusmitte, und dem Einsetzen der Menstruation. Vom PMS betroffene Frauen leiden unter Schmerzen im Unterleib, an Kopfschmerzen, Migräne, Spannungsgefühl in den Brüsten, Wassereinlagerung im Körper, starken Stimmungsschwankungen, Erschöpfungszuständen und Reizbarkeit. Frauen, die von PDMS betroffen sind, sind psychisch noch einmal deutlich stärker betroffen, als es im PMS schon der Fall ist. Sie weinen sehr leicht, sind streitbar im familiären Umfeld und haben weniger Kontrolle über ihre Impuls und Handlungen. PMS und PMDS – Erklärung und Vergleich zweier Beschwerdebilder.

PMS, das prämenstruelle Syndrom

Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt. Stimmungsachterbahn? Heißhunger? Gereiztheit? Nah- am-Wasser-Sein? Frau erscheint zickig und launisch? Kurz: Eine Übersicht über Symptome des prämenstruellen Syndroms, kurz PMS. Den Tagen vor den Tagen. Die durchaus schon mal eine Woche dauern können. Und es in sich haben. Zum seelischen Aus-der-Bahn-geworfen-Sein kommen körperliche Beschwerden wie Schmerzen im Unterbauch, teils ziehende Schmerzen bis in die Oberschenkel, Rückenschmerzen, Schwitzen, Frieren, Müdigkeit, Schwäche, Wassereinlagerungen mit Gewichtszunahme. Manchmal treten Übelkeit und, bei Betroffenen, auch zyklusabhängige Migräneattacken auf.

PMDS, die prämenstruelle dysphorische Störung

Hierbei handelt es sich um eine erweiterte Störung des Befindens im Rahmen des PMS, bei der eine teils erhebliche psychische Betroffenheit in den Vordergrund tritt. Bei einer PMDS kann es zu Depressionen, ganz extremen Stimmungsschwankungen kommen. Zum Verlust des Selbstwertgefühls, großer Reizbarkeit und Aggressivität, bis hin zum Kontrollverlust. Sozialer Rückzug und Verlust des Interesses an den üblichen Aktivitäten im Alltag.

Wie kann es zu diesen starken Beeinträchtigungen des Befindens, mit regelmäßiger, zyklischer Wiederholung, kommen?

Der weibliche Zyklus weist unterschiedliche Phasen mit variierenden Hormonkonzentrationen auf. Je nach Phase fühlt Frau sich mehr oder weniger wohl in ihrem Körper. Zwischen dem Eisprung in der Mitte des Zyklus und dem Eintritt der Periode produziert der Körper entsprechend Östrogen und Progesteron, um eine Schwangerschaft zu ermöglichen. Bleibt diese jedoch aus, setzt die Regelblutung ein. Das durch die hormonelle Veränderung hervorgerufene PMS oder auch die PMDS treten einige Tage, bis hin zu einer Woche, vor der Periode auf.

In nunmehr fast 20 Jahren, in denen ich Frauen in der Naturheilpraxis unterstütze, traten vermehrt Frauen an mich heran, die alternativ zur Pille verhüten. Und die die Pille nicht weiterhin als Medikament zur Linderung der Monatsbeschwerden einnehmen wollten. In den 30 Jahren als Heilpraktikerin habe ich bewährte, individuell angepasste Therapiemethoden für Frauen entwickelt, die u.a. unter PMS und PMDS leiden. Die Therapie in meiner Praxis erfolgt naturheilkundlich unter Einbeziehung von Phytotherapie und klassischer Homöopathie. Die Beratungen können in der Praxis, in Online Therapie und telefonisch stattfinden.

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