Wechseljahre

Oder auch: Klimakterium. Menopause. Klimax.

Heiße Zeiten. Crazy, sexy Wechseljahre.

So und anders werden Kabarettstücke oder Blogs betitelt, die sich mit einem zentralen Thema der Frau in der zweiten Lebenshälfte befasst, den Wechseljahren. Ich möchte es hier mit etwas Humor angehen, denn es gibt Unterstützung, die diese Zeit der Wechseljahre leichter und auch kürzer machen. Die Wechseljahre also. Durch müssen wir da alle. Die einen mit mehr, die anderen mit weniger Beschwerden. Manche Frauen bemerken sie nicht einmal, die Wechseljahre.

Verwirrende Zeiten, die an die lang zurückliegende Pubertät erinnern lassen. Frauen, die die Wechseljahre mit pubertierender Tochter im Haus erleben, fühlen sich zeitweise wie in zwei Wunderwelten gefangen. Kennt Frau doch noch die Probleme gut, die die Veränderungen in der Pubertät mit sich bringen,- so hat sie doch ausreichend mit ihren eigenen körperlichen und seelischen Befindlichkeiten der Wechseljahre zu tun. Gefühlt der zweiten Pubertät, im Rückwärtsgang. Da kommt Frau schon mal leicht an ihre Grenzen, was ihre Phantasie angesichts des aufmunternden Mantras betrifft. Es wird einem nicht mehr aufgebürdet, als man tragen kann? Hat das ein Mann verfasst?. Grau ist alle Theorie. Ähnlich den Haaren, die auch allmählich ihre ursprüngliche Farbe aufgeben.

Nun setzen die Wechseljahre nicht etwa, mit Macht, an einem bestimmten Tag X ein, so dass Frau darauf vorbereitet wäre. Nein, sie kommen ganz allmählich. Über Jahre stellt der Körper sich heimlich und leise auf die Veränderung ein. Ohne Frau darüber in Kenntnis zu setzen, versteht sich. In der Zeit zwischen 40 und 60 treten erste Veränderungen in Erscheinung. Beschwerden und Zipperlein, die teilweise nicht eindeutig zuzuordnen sind. Bis es dann irgendwann gewiss ist: Es sind die Wechseljahre. Die persönliche Belastbarkeit nimmt gefühlt rapide ab, Erschöpfung tritt schneller als gekannt ein. Frau erlebt Reizbarkeit, Unruhe und zermürbende Schlafstörungen, scheinbar ohne erkennbaren Grund. Untrügliches Zeichen für die Wechseljahre sind immer häufigere Hitzewallungen, die bevorzugt nachts auftreten. Doch, auch tagsüber steht Frau binnen Sekunden unvorbereitet im Schweiß. Oftmals noch begleitet von unschönen hektischen Flecken, sogenannten „Flushs“.

Aus eigener Betroffenheit und in eigenem Interesse habe ich mich des Themas angenommen und Therapiewege erarbeitet, die die typischen Symptome der Wechseljahre mildern und deutlich verkürzen. Informationen hierzu erhalten Sie im folgenden Text. Heiße Zeiten? Coole Frauen!

Hormonersatztherapie (HET) als Hilfe gegen Beschwerden der Wechseljahre?

Die Einnahme von Hormone in den Wechseljahren sind nicht jederfraus Sache. Zudem ist die Hormonersatztherapie in die Kritik geraten, starke Nebenwirkungen zu erzeugen. Frauen in den Wechseljahren wünschen sich gut verträgliche, natürliche Hilfe gegen ihre Beschwerden. Pflanzliche Präparate sind seitdem zahlreich auf dem Markt. Die können ja nicht schaden, die sind ja pflanzlich? Ganz so ist es nicht. Die in Frage kommenden Pflanzen haben ebenfalls hormonähnliche Wirkungen. Und hier muss unterschieden werden zwischen östrogenartig und gestagenartig wirkenden Pflanzen. Spätestens hier endet oftmals die Beratung. Jahrelange Erfahrung mit genau diesen Wirkungsweisen der Pflanzen, sowie die Arbeit mit sogenannten bioidentischen Hormonen, begründen in meiner Praxis die Therapie der Wechseljahre.

Wie funktioniert das eigentlich mit den Hormonen?

Körpereigene Hormone besitzen, anders als chemisch produzierte, synthetische Hormone, entsprechende Rezeptoren im Organismus. Es gibt eine Passung nach einem so genannten Schlüssel- Schloss- Prinzip. Synthetische Hormone hingegen besetzen die Hormonrezeptoren zwar, jedoch ohne dabei eine Verbindung im eigentlichen Sinn einzugehen. Somit kann keine „natürliche“ Regulation im Körper erfolgen. Allein aufgrund der genau passenden Verbindung mit dem Rezeptor kann eine hormonelle Reaktion erzeugt werden und eine tatsächliche, lindernde, hormonelle Reaktion einsetzen.

Spezielle Labortests können Klärung zur bestehenden hormonellen Situation geben.

Die häufigsten Symptome eines hormonellen Ungleichgewichts der Wechseljahre sind:

Hitzewallungen
Gewichtszunahme
Schlafstörungen
Schleimhauttrockenheit
Minderung und Verlust der Libido (sexuelle Lust)
Gereiztheit
Stimmungsschwankungen
Ängste
Depressionen

Was sind eigentlich genau bioidentische Hormone?

Bioidentische Hormone werden aus Pflanzen gewonnen und sind in ihrer Struktur den körpereigenen, natürlichen Hormonen sehr ähnlich. Dadurch besitzen sie die Fähigkeit, an Hormonrezeptoren ansetzen zu können. So bewirken sie eine Reaktion, die eine kurative = heilende Wirkung erzielen kann. Beschwerden werden somit nicht nur gelindert, vielmehr erfolgt eine Selbstregulation des Körpers. Bioidentische Hormone bewirken eine Regulation, daher müssen sie nicht dauerhaft angewendet werden. Sobald eine Verbesserung eingetreten ist, kann die Therapie langsam Schritt für Schritt abgeschlossen werden. Bioidentische Hormone werden äußerlich angewendet und durch die Haut aufgenommen. Und, anders als oral aufgenommene, synthetische Hormone, haben bioidentische Hormone keine unerwünschten Nebenwirkungen.

Als ein weiterer Pfeiler der Therapie der Wechseljahre hat sich in meiner Praxis die klassische Homöopathie hat sich in der alternativen Frauenmedizin bewährt. Hier kommen bevorzugt so genannte Urtinkturen zum Einsatz, die noch Auszüge der Ausgangssubstanz enthalten, und die daher nah an der Phytotherapie, Pflanzenheilkunde, sind.Die Wahl der jeweiligen Methode richtet sich individuell nach den Beschwerden der Frauen.
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